Häufige Fragen – Freqently asked Questions (FAQ)

Bei der Suche nach einem passenden Gerät gibt es viele offene Fragen. Neben unserm undefinedGlossar und dem undefinedMerkblatt zur Neubautrocknung haben wir auf dieser Seite einige Fragen und Antworten zusammengestellt, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.

Gerne beantworten wir Ihnen auch Ihre individuellen Fragen – rufen Sie einfach an: (0800) 2 51 98 44.

Fragen zum Gerätebetrieb

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Muss ich das Gerät regelmäßig warten oder säubern?

Alle Geräte sind recht wartungsarm und so müssen Sie nur wenige Dinge beachten, um die Funktion und eine lange Lebensdauer des Gerätes zu gewährleisten. Über Art und Umfang der Wartungsaufgaben informieren wir Sie in unserem Service-Bereich.

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Muss ich die Fenster geschlossen halten?

Alle Fenster und möglichst auch die Türen des zu entfeuchtenden Raumes sollten geschlossen sein, damit keine feuchte Luft von außen nachströmt. Sie können aber wie gewohnt stoßlüften: Luftentfeuchter ausstellen, Heizung abdrehen, alle Fenster und Türen ganz öffnen, nach 10 bis 15 Minuten wieder schließen, Heizung und Luftentfeuchter anstellen.

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Wie oft muss ich den Wasserbehälter leeren und was ist, wenn ich es mal vergesse?

Bei den mobilen Geräten aus unserem Verkaufsprogramm wird der Füllstand des integrierten Eimers mit einem Schwimmer überwacht. Sobald der Eimer voll ist, wird das Gerät automatisch abgeschaltet. Es macht also nichts, wenn Sie den Eimer nicht entleeren (abgesehen davon, dass das Gerät währenddessen nicht entfeuchtet). Bei den Mietgeräten gibt es einige, bei denen der Eimer nicht überlaufgesichert ist. In der Regel können Sie bei der Anmietung der Geräte entscheiden, welchen Typ Sie wünschen.

Es hängt stark von den Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte und Temperatur) ab, wie oft der Eimer zu entleeren ist. Überschlägig kann man von folgenden Zyklen ausgehen:

  • In Neubauten und sehr feuchten Räumen (90 % rF und mehr) muss anfänglich der Eimer zweimal täglich geleert werden, später nur einmal täglich oder seltener.
  • In normalen Wohnräumen mit einer geringfügig höheren Luftfeuchte (75 % rF und weniger), muss der Eimer lediglich zweimal wöchentlich oder seltener geleert werden.
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Ist das Gerät laut?

Man kann zwar die Lautstärke messen und wir geben diese bei vielen Geräten auch an (in dB(A)), aber weil das menschliche Ohr kein Messinstrument, sondern ein Sinnesorgan ist, lässt sich der subjektive Eindruck nur schwer darstellen. So werden hohe Frequenzen mit geringer Lautstärke oft störender wahrgenommen, als tiefe Frequenzen mit hoher Lautstärke (weshalb elektronische Wecker piepen und nicht brummen, um Sie aus dem Schlaf zu holen). Generell lässt sich folgendes feststellen:

  • Geräte aus unserem Heimgeräteprogramm sind so eingestellt, dass die Laufgeräusche in der Regel nicht störend wahrgenommen werden.
  • Die Lautstärke steigt, je mehr Leistung das Gerät hat. Wir beraten Sie, so dass Sie ein möglichst genau passendes Gerät wählen können.
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Ist das nicht zu teuer im Stromverbrauch, wenn das Gerät ständig durchläuft?

Die Laufzeit des Gerätes und damit der Stromverbrauch sind stark abhängig von den Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte und Temperatur). Und – wir wollen Ihnen hier nichts vormachen – das ist nicht sicher kalkulierbar. Ein schwüler Sommer, ein paar Topfpflanzen mehr oder eine nicht geschlossene Kellertür: Eine Wohnung ist keine Laborumgebung, die Einflussgrößen auf das Raumklima sind sehr vielfältig. Allerdings können wir Ihnen einige Erfahrungswerte nennen:

  • Sie können viel Energie sparen, wenn Sie die Feuchtigkeit nicht mehr als nötig reduzieren. In Wohnräumen sind 55 bis 60 % rF völlig ausreichend. Das Gerät schaltet sich ab, sobald der am Hygrostat eingestellte Wert erreicht ist.
  • Vermeiden Sie den Zustrom von feuchter Luft: Decken Sie Schwimmbecken und Aquarien so oft und lange wie möglich ab, entlüften Sie extreme Feuchtigkeit (z. B. nach dem Duschen, beim kochen) durch weites öffnen des Fensters (für ca. 5 bis 10 Minuten bei abgeschalteter Heizung) und halten Sie die Tür des Raumes geschlossen, trocknen Sie Wäsche im Garten oder auf dem Dachboden …
  • Zu Beginn wird das Gerät in einem sehr feuchten Raum ständig durchlaufen. Wenn nicht große Mengen Feuchtigkeit hinzukommen, dauert dies etwa 2 bis 3 Tage an. Danach wird das Gerät nur noch stundenweise arbeiten.
  • Oftmals gibt es keine Alternative zu einem Luftentfeuchter: Heizen und lüften verbraucht ebenfalls Energie (in der Regel wesentlich mehr als ein Luftentfeuchter). Und die Luftfeuchtigkeit gar nicht zu kontrollieren kann erheblich teurere und unangenehmere Folgeschäden nach sich ziehen.
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Kann man die Luftentfeuchter sorglos durchgehend (unbeaufsichtigt) laufen lassen?

Alle Geräte sind für den unbeaufsichtigten Betrieb geeignet. Das Wasser, dass der Luft entzogen wird (Kondensat), wird bei den mobilen Geräten in einem Eimer gesammelt; das Gerät schaltet sich ab, wenn der Eimer voll ist. Daher muss dieser regelmäßig geleert werden. Bei allen Geräten ist es aber auch möglich, das Kondensat direkt in einen Abwasseranschluss zu leiten oder mit einer Kondensatpumpe abzuführen.

Unsere Geräte bewähren sich tagtäglich im unbeaufsichtigten Dauerlauf. Wie bei jedem technischen Gerät ist aber zu beachten, dass Funktionsstörungen auftreten können. Wir empfehlen daher eine regelmäßige Kontrolle.

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Gibt es, ähnlich wie bei einem Luftbefeuchter, hygienische Bedenken?

Unter normalen Wohnraumbedingungen oder im Schwimmbad ist der Betrieb des Luftentfeuchters ohne Luftkanäle hygienisch unbedenklich. Wenn der Luftfilter regelmäßig gereinigt und korrekt eingesetzt wird, verschmutzt der Verdampfer nur sehr unbedeutend. Das im Eimer stehende Wasser führt dazu, dass dieser verschmutzt und sich ein Biofilm bildet, daher sollten Sie auch diesen nach Bedarf reinigen (mit Wasser, handelsüblichem Spülmittel und einer kräftigen Bürste).

Bei Industrieluftentfeuchtern ist eine Reinigung in der Regel öfter und gründlicher notwendig, weil die Staubbelastung größer ist.

Sollte das Gerät an einem Luftkanal angeschlossen sein, so ist dieser regelmäßig zu reinigen. Ihr Anlagenbauer informiert Sie über die erforderlichen Reinigungsintervalle.

Fragen zum Service

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An wen kann ich mich wenden, wenn das Gerät mal defekt ist oder ein Problem auftritt?

Wenden Sie sich einfach an uns. Wir reparieren das Gerät oder vermitteln Ihnen ein Servicetechniker.

Fragen zur Geräteaufstellung

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Darf ich den Luftentfeuchter auch im Bad aufstellen (Spritzwasser)?

In privaten Bädern ist das in vielen Fällen gestattet, wenn entsprechende Sicherheitsabstände zu Wasserentnahmestellen eingehalten werden. Die genauen Regelungen können Sie in der Norm VDE 0100 Teil 701 (Errichten von Niederspannungsanlagen – Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art – Räume mit Badewanne oder Dusche) nachlesen. Wenn Sie sich unsicher sind, wenden Sie sich bitte an einen Elektroinstallateur.

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Welche Abstände sind bei der Aufstellung des Gerätes zu beachten?

Alle Kondensationsluftentfeuchter haben einen Lufteintritt und einen Luftaustritt. Dieser ist bei allen Geräten an unterschiedlichen Stellen (oben, vorne, hinten oder seitlich). Auf den Produktdetailseiten steht, wo diese Öffnungen bei den einzelnen Geräten sind. Damit die Luft ins Gerät eingesaugt und wieder ausgeblasen werden kann, müssen lediglich diese Öffnungen frei gehalten werden. Bei den Heimgeräten sollte der Lufteintritt einen Abstand von ca. 30 cm vom nächsten festen Gegenstand haben und der Luftaustritt ca. 100 cm. Bei allen anderen Entfeuchtern (Industriegeräte, Schwimmbadentfeuchter usw.) richtet sich der Abstand nach der Luftleistung. In den technischen Unterlagen zu den Geräten finden Sie die entsprechenden Angaben.

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Im Haushalt gibt es Kinder und Tiere, ist das Gerät hier auch einsetzbar oder könnte es gefährlich werden (z. B. Kippgefahr)?

Selbstverständlich entsprechen unsere Geräte allen technischen Normen und sind entsprechend geprüft. Bei sachgemäßem Gebrauch geht keinerlei Gefahr von den Geräten aus. Die Aufstellung erfordert aber einige Umsicht, um die Gefahren, die z. B. von rollbaren Geräte ausgehen, möglichst gering zu halten.

Fragen zur Gerätefunktion

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Was sind die Vor- und Nachteile eines Adsorptionstrockners?

Adsorptionstrockner haben im Gegensatz zu Kondensationstrocknern im Wesentlichen folgende Vorteile:

  • Sie haben in tiefen Temperaturbereichen (< 10 °C) eine höhere Entfeuchtungsleistung; bei Temperaturen unter 0 °C sind Kondensationstrockner grundsätzlich nicht mehr einsetzbar.
  • Bei gleicher Entfeuchtungsleistung sind sie in der Regel leiser.
  • Die von uns angebotenen Adsorptionstrockner für industrielle und gewerbliche Anwendungen sind aus Edelstahl gefertigt und für den Kanalbetrieb ausgelegt.

Demgegenüber stehen die folgenden Nachteile:

  • Sie sind in der Anschaffung teurer.
  • Sie verbrauchen bei gleicher Leistung mehr Energie (auf Grund der eingebauten Regenerationsheizung).
  • Standardmäßig muss die Feuchtluft über einen Schlauch aus dem Raum oder/und ins Freie geblasen werden, daher ist ein Wanddurchbruch oder ein stets geöffnetes Fenster erforderlich. Bauartbedingt kann ein weiterer Anschluss für die Zuluft erforderlich sein.
    Lediglich bei den Adsorptions-Heimgeräten und bei der Serie DST Aquasorb ist das nicht erforderlich. Bei diesen wird die Feuchtigkeit innerhalb des Gerätes kondensiert und in einem Behälter aufgefangen.
  • Bei bestimmten Umgebungsbedingungen sind Adsorptionstrockner nicht einsetzbar (fettbelastete Luft, säurehaltige Luft).
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Kann ich den Entfeuchter mit einer Zeitschaltuhr betreiben?

Das ist zwar prinzipiell möglich, aber aus zwei Gründen nicht sinnvoll:

  • Alle Geräte haben einen integrierten Hygrostaten zur Steuerung des Gerätes oder sind mit einem externen Hygrostaten zu ergänzen. Dieser schaltet das Gerät ab, sobald der eingestellte, gewünschte Feuchtewert erreicht ist. Eine Zeitschaltuhr würde die Luftentfeuchtung verlangsamen, weil das Gerät u. U. auch bei steigender Luftfeuchtigkeit abgeschaltet bleibt.
  • Wenn Sie dennoch eine Zeitschaltuhr einsetzen wollen (z. B. beim Betrieb des Gerätes im Schlafzimmer oder um günstigen Nachtstrom nutzen zu können), sollten Sie diese mit großzügigen Intervallen einrichten (6 und mehr Stunden). Wenn der Kompressor des Gerätes oft in kurzen Intervallen (z. B. durch ein Wechselspiel zwischen Hygrostat und Zeitschaltuhr) ein- und ausgeschaltet wird, ist sein Verschleiß höher.
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Haben die Geräte auch eine Wärmerückgewinnung?

Bei allen Kondensationstrocknern ist die Wärmerückgewinnung prinzipiell integriert. Das ist kein besonderes Ausstattungsmerkmal, sondern ein funktionaler Standard.

Die feuchte Luft wird zunächst über den Verdampfer geleitet. Dieser entzieht sowohl der Luft, als auch dem darin befindlichen Wasserdampf die Wärme. Anschließend wird die Luft über den Kondensator geleitet. Der Verdampfer und der Kondensator sind über den Kältekreislauf miteinander verbunden. Dadurch wird am Kondensator die Wärme, die zuvor durch den Verdampfer der Luft entzogen wurde, wieder an diese abgegeben. Die so erwärmte Luft wird letztlich wieder in den Raum geblasen.

Das Ergebnis ist, dass die gesamte Wärme der Luft "zurückgewonnen" wird und zusätzlich die in dem Wasser gespeicherte Wärmeenergie. Letztere lässt sich einfach errechnen.

Bei der Adsorptionstrocknung ist das völlig anders. Diese wird vornehmlich im industriellen Bereich eingesetzt. Hier gibt es keine Wärmerückgewinnung im eigentlichen Sinne.

Die feuchte Luft wird über einen Rotor geführt, der ihr das Wasser entzieht. Der Rotor wird mit heißer Luft getrocknet und die dabei entstehende feucht-warme Luft wird nach draußen geblasen. Weil der Rotor durch die Trocknung noch etwas warm ist, wird diese "Schleppwärme" teilweise wieder in den Raum getragen. Dies ist allerdings ein (teilweise unerwünschter) Nebeneffekt, der nicht als Wärmerückgewinnung bezeichnet werden kann. Bei Adsorptionstrocknern kommt es daher in der Regel zu einem Wärmeenergieverlust.

Übrigens:
Auch bei einer Klimaanlage wird der Luft die Wärme am Verdampfer entzogen. Allerdings ist der Kondensator nicht innerhalb des Raumes, sondern draußen im Freien. Deswegen führt der Kondensator die Wärme nicht wieder in den Raum, sondern befördert sie nach draußen und die Raumluft wird wie gewünscht gekühlt.

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Beseitigt das Gerät auch Schimmel?

Nein. Es ist auch nicht in der Lage, die von den Schimmelpilzen in die Luft gebrachten Sporen auszufiltern. Im Gegenteil: Durch den Ventilator des Gerätes werden die Sporen viel weiter im Gebäude verteilt.

Eine fachgerechte Schimmelsanierung ist ein Fall für Spezialunternehmen. Im Rahmen einer Beratung durch ein solches Fachunternehmen kann der Luftentfeuchter ein Element des Gesamtkonzeptes zur Schimmelbekämpfung sein: Da Schimmel für sein Wachstum im Wesentlichen auf drei Dinge angewiesen ist (Sauerstoff, Nährstoffe und Wasser) und der Luftentfeuchter bei richtiger Auslegung und richtigem Betrieb ein Element davon beseitigt (das Wasser), wird der Pilz seiner Lebensgrundlage beraubt und stirbt langfristig ab.

Fragen zur technischen Ausstattung

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Was ist mit "Direktablauf" gemeint?

Der in das Gerät integrierte Eimer kann „überbrückt“ werden. Dann wird das Kondensat mit einem Schlauch direkt in das Abwasser geleitet und der Eimer muss nicht extra entleert werden. So ist ein völlig unbeaufsichtigter, autonomer Betrieb möglich.

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Was wird für die Installation des Direktablaufes benötigt?

Außer einem passenden Schlauch, den Sie bei uns beziehen können, brauchen Sie kein Material zur Installation. Bei den Heimgeräten ist das Kunststoffgehäuse an der entsprechenden Stelle für die Durchführung des Schlauches gestanzt. Hier brechen Sie einfach mit einem Schraubendreher das Stanzteil aus und führen den Schlauch durch das entstandene Loch.

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Welche Bedeutung hat die Luftmenge des Ventilators?

Eine Faustregel besagt, dass die Luftmenge des Ventilators eines Luftentfeuchters so groß sein soll, wie das Raumvolumen des zu entfeuchtenden Raumes. Mit anderen Worten: Die Raumluft sollte innerhalb einer Stunde einmal umgewälzt werden. Neben der Entfeuchtungsleistung ist dies ein wesentlicher Faktor für eine effiziente Luftentfeuchtung. Wenn die Entfeuchtungsleistung ausreicht, die Luftmenge aber zu gering ist, muss die Luftumwälzung mit einem zusätzlichen Ventilator angeregt werden. Auch sehr stark verwinkelte Räume können es erfordern, dass ein zusätzlicher Ventilator eingesetzt werden muss.

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Wozu ist der Aktivkohlefilter gut?

Der Aktivkohlefilter ist (im Gegensatz zum Partikelfilter) für den Betrieb des Gerätes nicht zwingend erforderlich. Aktivkohle ist in der Lage, Gasmoleküle zu "fangen". Folglich dient ein Aktivkohlefilter dazu, gasförmige Geruchsstoffe auszufiltern. In geringem Maße kann ein solcher im Gerät integrierter Filter also "Muff" oder andere unangenehme Gerüche beseitigen. Erwarten Sie davon aber keine Wunder: Bei stark geruchsbelasteten Räumen ist eine separate Filterung oder eine professionelle Geruchsbeseitigung erforderlich.

Aktivkohle ist nicht unbegrenzt leistungsfähig und die von uns eingesetzten Filter sind nicht regenerierbar (Prinzipiell lässt sich Aktivkohle durch Hitze regenerieren, die Filter enthalten aber Kunstfasern, die den hohen Temperaturen nicht standhalten würden). Abhängig von der Menge der zu filternden Gase ist dieser Filter früher oder später gesättigt und muss ausgetauscht werden. Dieser Zeitpunkt ist weder messbar noch vorhersagbar. Wechseln Sie daher den Filter aus, sobald die Filterleistung subjektiv nachlässt – vertrauen Sie Ihrer Nase.

Aktivkohlefilter müssen immer luftdicht verpackt gelagert werden, damit sie nicht schon vor dem eigentlichen Einsatz Gasmoleküle einlagern können und der Filter damit unbrauchbar wird.

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Ist es nicht sinnvoll, einen Entfeuchter mit eingebauter Elektroheizung zu kaufen?

Bei Lufttemperaturen von 10 °C und mehr ist eine Erwärmung der Raumluft für die Kondensationsentfeuchtung nicht erforderlich (eine ausreichende Dimensionierung des Luftentfeuchters vorausgesetzt). Erst wenn die Temperatur darunter liegt, ist eine zusätzliche Lufterwärmung sinnvoll oder notwendig. Die Integration der Heizung in den Luftentfeuchter macht die gesamte Installation kompakter und preiswerter in der Anschaffung. Wir empfehlen dennoch die Trennung von Luftentfeuchtung und Lufterwärmung:

  • Die in Luftentfeuchtern eingebaute Heizung ist in der Regel so klein dimensioniert (weniger als 1 kW), dass eine maßgebliche Lufterwärmung nicht möglich ist.
  • Wenn ein Gerät ausfällt, ist der Betrieb des anderen Gerätes in der Regel immer noch möglich und trägt zur Reduzierung der relativen Luftfeuchtigkeit bei.
  • Sowohl das Heizgerät als auch der Luftentfeuchter haben einen integrierten Ventilator, das steigert die Luftumwälzung im Raum und damit die Effizienz der Entfeuchtung.
  • Zwei getrennte Geräte sind flexibler und unabhängig voneinander für unterschiedliche Zwecke einsetzbar.
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