Hilfe bei Wasserschäden

Sie haben einen Wasserschaden? Ob durch Starkregen, Hochwasser oder Rohrbruch – wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt worauf es nun ankommt:

  1. Weiteren Zufluss verhindern – haben Sie vermutlich schon getan. Besonders wenn es sich um einen Wasserrohrbruch außerhalb der eigenen Wohnung handelt, sollten Sie das weitere Vorgehen mit dem Vermieter, den Stadtwerken und anderen Beteiligten koordinieren.
  2. Wasser abpumpen. Stehendes Wasser möglichst schnell wieder aus den eigenen vier Wänden zu bekommen ist nun der nächste wichtige Punkt. Je nach Schadensumfang hilft die Feuerwehr beim Abpumpen. Sie können eine Tauchpumpe oder einen Wassersauger verwenden oder auch einfach mit Eimern ausschöpfen. Die restlichen Pfützen wischen Sie auf.
  3. Trocknung organisieren. Je schneller die Trocknung eingeleitet wird, desto besser. So lassen sich Folgeschäden wie z. B. durch Schimmelbildung am besten verhindern. Dafür können Sie bei uns geeignete Öffnet internen Link im aktuellen FensterBautrockner mieten. Für die Wahl der Geräte ist die Größe der Räume, die getrocknet werden sollen, ausschlaggebend. Bei jedem Mietgerät finden Sie die Angabe bis wie viel Quadratmeter Raumgröße das Gerät passend ist. Selbstverständlich beraten wir Sie gerne auch persönlich. Unser gratis Service-Telefon: 0800-2519844
  4. Versicherungsschaden melden. Melden Sie den Schaden umgehend Ihren Versicherungen (insbesondere Haftpflicht-, Hausrat- und Gebäudeversicherung). Die Kosten für Sofortmaßnahmen wie die Anmietung von Bautrocknern trägt in der Regel die Versicherung, soweit sie grundsätzlich für den Schaden aufkommt.
  5. Feuchte Teppichböden und Möbel entsorgen. Bevor Sie einen feuchten Teppichboden vorschnell herausreißen, erkundigen Sie sich beim Fachmann (z. B. Bodenleger), ob das Material Nässe übersteht. In diesem Fall können Sie den Teppich durch eine zügige Trocknung gegebenenfalls retten. Auch bei den Möbeln gilt es zu prüfen. Einige Materialen wie z. B. Pressspan / Spanplatte überstehen Wasserschäden in der Regel nicht. Andere Materialen lassen sich durch eine rasche Trocknung aber retten. Wichtig ist immer, dass die Luft ungehindert zirkulieren kann. Also Schränke und andere größere Möbelstücke von der Wand abrücken und Regale ausräumen. Alles, was sich nicht retten lässt, schaffen Sie möglichst rasch aus den Räumen.
  6. Trockner aufstellen und trocknen. Wenn die Bautrockner bei Ihnen vor Ort sind, ist das Vorgehen sehr einfach: Platzieren Sie den Entfeuchter jeweils einigermaßen mittig im Raum und sorgen Sie dafür, das die Luft gut zirkulieren kann. Die Fenster bleiben, solange der Entfeuchter läuft, geschlossen.
  7. Trocknen, wenn auch die Dämmschicht betroffen ist. Wie Sie vorgehen und worauf es ankommt, wenn auch die Dämmschicht unter dem Estrich betroffen ist, finden Sie in unseren ausführlichen Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Anleitungen zum Einsatz einer Überdruckanlage. Oder Sie fragen uns persönlich – wir helfen Ihnen gerne weiter!
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