Bei der Suche nach einem passenden Gerät gibt es viele offene Fragen. Neben unserm
Glossar und dem
Merkblatt zur Neubautrocknung haben wir auf dieser Seite einige Fragen und Antworten zusammengestellt, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.
Gerne beantworten wir Ihnen auch Ihre individuellen Fragen – rufen Sie einfach an: (0800) 2 51 98 44.
Fragen zur technischen Ausstattung
Außer einem passenden Schlauch, den Sie bei uns beziehen können, brauchen Sie kein Material zur Installation. Bei den Heimgeräten ist das Kunststoffgehäuse an der entsprechenden Stelle für die Durchführung des Schlauches gestanzt. Hier brechen Sie einfach mit einem Schraubendreher das Stanzteil aus und führen den Schlauch durch das entstandene Loch.
Eine Faustregel besagt, dass die Luftmenge des Ventilators eines Luftentfeuchters so groß sein soll, wie das Raumvolumen des zu entfeuchtenden Raumes. Mit anderen Worten: Die Raumluft sollte innerhalb einer Stunde einmal umgewälzt werden. Neben der Entfeuchtungsleistung ist dies ein wesentlicher Faktor für eine effiziente Luftentfeuchtung. Wenn die Entfeuchtungsleistung ausreicht, die Luftmenge aber zu gering ist, muss die Luftumwälzung mit einem zusätzlichen Ventilator angeregt werden. Auch sehr stark verwinkelte Räume können es erfordern, dass ein zusätzlicher Ventilator eingesetzt werden muss.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Ventilator
Bei Lufttemperaturen von 10 °C und mehr ist eine Erwärmung der Raumluft für die Kondensationsentfeuchtung nicht erforderlich (eine ausreichende Dimensionierung des Luftentfeuchters vorausgesetzt). Erst wenn die Temperatur darunter liegt, ist eine zusätzliche Lufterwärmung sinnvoll oder notwendig. Die Integration der Heizung in den Luftentfeuchter macht die gesamte Installation kompakter und preiswerter in der Anschaffung. Wir empfehlen dennoch die Trennung von Luftentfeuchung und Lufterwärmung:
- Die in Luftentfeuchtern eingebaute Heizung ist in der Regel so klein dimensioniert (weniger als 1 kW), dass eine maßgebliche Lufterwärmung nicht möglich ist.
- Wenn ein Gerät ausfällt, ist der Betrieb des anderen Gerätes in der Regel immer noch möglich und trägt zur Reduzierung der relativen Luftfeuchtigkeit bei.
- Sowohl das Heizgerät als auch der Luftentfeuchter haben einen integrierten Ventilator, das steigert die Luftumwälzung im Raum und damit die Effizienz der Entfeuchtung.
- Zwei getrennte Geräte sind flexibler und unabhängig voneinander für unterschiedliche Zwecke einsetzbar.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Elektro-Heizl%FCfter
Der Aktivkohlefilter ist (im Gegensatz zum Partikelfilter) für den Betrieb des Gerätes nicht zwingend erforderlich. Aktivkohle ist in der Lage, Gasmoleküle zu "fangen". Folglich dient ein Aktivkohlefilter dazu, gasförmige Geruchsstoffe auszufiltern. In geringem Maße kann ein solcher im Gerät integrierter Filter also "Muff" oder andere unangenehme Gerüche beseitigen. Erwarten Sie davon aber keine Wunder: Bei stark geruchsbelasteten Räumen ist eine separate Filterung oder eine professionelle Geruchsbeseitigung erforderlich.
Aktivkohle ist nicht unbegrenzt leistungsfähig und die von uns eingesetzten Filter sind nicht regenerierbar (Prinzipiell lässt sich Aktivkohle durch Hitze regenerieren, die Filter enthalten aber Kunstfasern, die den hohen Temperaturen nicht standhalten würden). Abhängig von der Menge der zu filternden Gase ist dieser Filter früher oder später gesättigt und muss ausgetauscht werden. Dieser Zeitpunkt ist weder messbar noch vorhersagbar. Wechseln Sie daher den Filter aus, sobald die Filterleistung subjektiv nachlässt – vertrauen Sie Ihrer Nase.
Aktivkohlefilter müssen immer luftdicht verpackt gelagert werden, damit sie nicht schon vor dem eigentlichen Einsatz Gasmoleküle einlagern können und der Filter damit unbrauchbar wird.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Luftfilter
Der in das Gerät integrierte Eimer kann „überbrückt“ werden. Dann wird das Kondensat mit einem Schlauch direkt in das Abwasser geleitet und der Eimer muss nicht extra entleert werden. So ist ein völlig unbeaufsichtigter, autonomer Betrieb möglich.
Fragen zur Gerätefunktion
Bei allen Kondensationstrocknern ist die Wärmerückgewinnung prinzipiell integriert. Das ist kein besonderes Ausstattungsmerkmal, sondern ein funktionaler Standard.
Die feuchte Luft wird zunächst über den Verdampfer geleitet. Dieser entzieht sowohl der Luft, als auch dem darin befindlichen Wasserdampf die Wärme. Anschließend wird die Luft über den Kondensator geleitet. Der Verdampfer und der Kondensator sind über den Kältekreislauf miteinander verbunden. Dadurch wird am Kondensator die Wärme, die zuvor durch den Verdampfer der Luft entzogen wurde, wieder an diese abgegeben. Die so erwärmte Luft wird letztlich wieder in den Raum geblasen.
Das Ergebnis ist, dass die gesamte Wärme der Luft "zurückgewonnen" wird und zusätzlich die in dem Wasser gespeicherte Wärmeenergie. Letztere lässt sich
einfach errechnen.
Bei der Adsorptionstrocknung ist das völlig anders. Diese wird vornehmlich im industriellen Bereich eingesetzt. Hier gibt es keine Wärmerückgewinnung im eigentlichen Sinne.
Die feuchte Luft wird über einen Rotor geführt, der ihr das Wasser entzieht. Der Rotor wird mit heißer Luft getrocknet und die dabei entstehende feucht-warme Luft wird nach draußen geblasen. Weil der Rotor durch die Trocknung noch etwas warm ist, wird diese "Schleppwärme" teilweise wieder in den Raum getragen. Dies ist allerdings ein (teilweise unerwünschter) Nebeneffekt, der nicht als Wärmerückgewinnung bezeichnet werden kann. Bei Adsorptionstrocknern kommt es daher in der Regel zu einem Wärmeenergieverlust.
Übrigens:
Auch bei einer Klimaanlage wird der Luft die Wärme am Verdampfer entzogen. Allerdings ist der Kondensator nicht innerhalb des Raumes, sondern draußen im Freien. Deswegen führt der Kondensator die Wärme nicht wieder in den Raum, sondern befördert sie nach draußen und die Raumluft wird wie gewünscht gekühlt.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Adsorptionstrockner
http://fieberitz.de/glossar/?title=K%E4ltekreislauf
Nein. Es ist auch nicht in der Lage, die von den Schimmelpilzen in die Luft gebrachten Sporen auszufiltern. Im Gegenteil: Durch den Ventilator des Gerätes werden die Sporen viel weiter im Gebäude verteilt.
Eine fachgerechte Schimmelsanierung ist ein Fall für Spezialunternehmen. Im Rahmen einer Beratung durch ein solches Fachunternehmen kann der Luftentfeuchter ein Element des Gesamtkonzeptes zur Schimmelbekämpfung sein: Da Schimmel für sein Wachstum im Wesentlichen auf drei Dinge angewiesen ist (Sauerstoff, Nährstoffe und Wasser) und der Luftentfeuchter bei richtiger Auslegung und richtigem Betrieb ein Element davon beseitigt (das Wasser), wird der Pilz seiner Lebensgrundlage beraubt und stirbt langfristig ab.
Das ist zwar prinzipiell möglich, aber aus zwei Gründen nicht sinnvoll:
- Alle Geräte haben einen integrierten Hygrostaten zur Steuerung des Gerätes oder sind mit einem externen Hygrostaten zu ergänzen. Dieser schaltet das Gerät ab, sobald der eingestellte, gewünschte Feuchtewert erreicht ist. Eine Zeitschaltuhr würde die Luftentfeuchtung verlangsamen, weil das Gerät u. U. auch bei hoher Luftfeuchtigkeit abgeschaltet wird.
- Wenn der Kompressor des Gerätes oft in kurzen Intervallen (z. B. durch ein Wechselspiel zwischen Hygrostat und Zeitschaltuhr) ein- und ausgeschaltet wird, wird er wahrscheinlich schneller kaputt gehen. Wenn Sie dennoch eine Zeitschaltuhr einsetzen wollen (z. B. beim Betrieb des Gerätes im Schlafzimmer), sollten Sie diese mit großzügigen Intervallen einrichten (6 und mehr Stunden) und sich auf eine kürzere Gerätestandzeit einstellen.
Asorptionstrockner haben im Gegensatz zu Kondensationstrocknern im wesentlichen folgende Vorteile:
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Sie haben in tiefen Temperaturbereichen (< 10 °C) eine höhere Entfeuchungsleistung; bei Temperaturen unter 0 °C sind Kondensationstrockner grundsätzlich nicht mehr einsetzbar.
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Bei gleicher Entfeuchtungsleistung sind sie in der Regel leiser.
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Die von uns angebotenen Adsorptionstrockner sind aus Edelstahl gefertigt, für Kanalbetrieb ausgelegt und daher auch für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet.
Demgegenüber stehen die folgenden Nachteile:
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Adsorptionstrockner sind in der Anschaffung teurer.
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Adsorptionstrockner verbrauchen bei gleicher Leistung mehr Energie (auf Grund der eingebauten Regenerationsheizung).
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Die Feuchtluft muss über einen Schlauch aus dem Raum oder/und ins Freie geblasen werden, daher ist ein Wanddurchbruch oder ein stets geöffnetes Fenster erforderlich. Bauartbedingt kann ein weiterer Anschluss für die Zuluft erforderlich sein.
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Bei bestimmten Umgebungsbedingungen sind Adsorptionstrockner nicht einsetzbar (fettbelastete Luft, säurehaltige Luft).
http://fieberitz.de/glossar/?title=Adsorptionstrockner
http://fieberitz.de/glossar/?title=K%E4ltekreislauf
Fragen zur Geräteaufstellung
Alle Kondensationsluftentfeuchter haben einen Lufteintritt und einen Luftaustritt. Dieser ist bei allen Geräten an unterschiedlichen Stellen (oben, vorne, hinten oder seitlich). Auf den Produktdetailseiten steht, wo diese Öffnungen bei den einzelnen Geräten sind. Damit die Luft ins Gerät eingesaugt und wieder ausgeblasen werden kann, müssen lediglich diese Öffnungen frei gehalten werden. Bei den Heimgeräten sollte der Lufteintritt einen Abstand von ca. 30 cm vom nächsten festen Gegenstand haben und der Luftaustritt ca. 100 cm. Bei allen anderen Entfeuchtern (Industriegeräte, Schwimmbadentfeuchter usw.) richtet sich der Abstand nach der Luftleistung. In den technischen Unterlagen zu den Geräten finden Sie die entsprechenden Angaben.
Die kleinen Geräte der Serie WDH, LDH und OD sind nicht spritzwassergeschützt, ein Betrieb insbesondere in kleinen Bädern ist daher nicht gestattet. Die Schwimmbadentfeuchter, die Industrieluftentfeuchter und die Elektro-Heizlüfter sind in der Regel spritzwassergeschützt und dürfen daher (wenn sie ortsfest verankert werden) im Bereich 2 nach VDE 0100 Teil 701 montiert werden. Die Kategorie erkennen Sie an der zweiten Ziffer der IP-Schutzart.
http://fieberitz.de/glossar/?title=IP-Schutzart
Jedes technische Gerät im Haushalt ist eine Gefährdung für diejenigen, die damit nicht umgehen können. Kinder und Tiere zählen in erster Linie dazu, manchmal aber auch ältere oder behinderte Menschen. In jedem Falle ist daher darauf zu achten, diese Gefährdung so gering wie möglich zu halten. Die von uns angebotenen Geräte entsprechen allen einschlägigen Normen. Ein direkter Zugriff in bewegliche Teile ist bei den meisten Geräten nicht möglich. Ausnahmen sind lediglich einige Industriegeräte, die Wäscheraumtrockner und die Elektro-Heizlüfter. Alle Geräte sind sehr standfest, aber z. T. rollbar. Eine zusätzliche Sicherheit schaffen Sie, indem Sie die Geräte fest an der Wand außerhalb der Reichweite von Mensch und Tier verschrauben; dazu bieten wir optional für einige Geräte Konsolen an.
Fragen zum Service
Wenden Sie sich einfach an uns. Wir reparieren das Gerät oder vermitteln Ihnen ein Servicetechniker.
Fragen zum Gerätebetrieb
Alle Geräte sind für den unbeaufsichtigten Betrieb geeignet. Das Wasser, dass der Luft entzogen wird (Kondensat), wird bei den mobilen Geräten in einem Eimer gesammelt; das Gerät schaltet sich ab, wenn der Eimer voll ist. Daher muss dieser regelmäßig geleert werden. Bei allen Geräten ist es aber auch möglich, das Kondensat direkt in einen Abwasseranschluss zu leiten oder mit einer Kondensatpumpe abzuführen.
Unsere Geräte bewähren sich tagtäglich im unbeaufsichtigten Dauerlauf. Wie bei jedem technischen Gerät ist aber zu beachten, dass Funktionsstörungen auftreten können. Wir empfehlen daher eine regelmäßige Kontrolle.
http://fieberitz.de/glossar/?title=K%E4ltekreislauf
Die Laufzeit des Gerätes und damit der Stromverbrauch ist stark abhängig von den Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte und Temperatur). Und – wir wollen Ihnen hier nichts vormachen – das ist nicht sicher kalkulierbar. Ein schwüler Sommer, ein paar Topfpflanzen mehr oder eine nicht geschlossene Kellertür: Eine Wohnung ist keine Laborumgebung, die Einflussgrößen auf das Raumklima sind sehr vielfältig. Allerdings können wir Ihnen einige Erfahrungswerte nennen:
- Sie können viel Energie sparen, wenn Sie die Feuchtigkeit nicht mehr als nötig reduzieren. In Wohnräumen sind 55 bis 60 % rF völlig ausreichend. Das Gerät schaltet sich ab, sobald der am Hygrostat eingestellte Wert erreicht ist.
- Vermeiden Sie den Zustrom von feuchter Luft: Decken Sie Schwimmbecken und Aquarien so oft und lange wie möglich ab, entlüften Sie extreme Feuchtigkeit (z. B. nach dem Duschen, beim kochen) durch weites öffnen des Fensters (für ca. 5 bis 10 Minuten bei abgeschalteter Heizung) und halten Sie die Tür des Raumes geschlossen, trocknen Sie Wäsche im Garten oder auf dem Dachboden …
- Zu Beginn wird das Gerät in einem sehr feuchten Raum ständig durchlaufen. Wenn nicht große Mengen Feuchtigkeit hinzukommen, dauert dies etwa 2 bis 3 Tage an. Danach wird das Gerät nur noch stundenweise arbeiten.
- Oftmals gibt es keine Alternative zu einem Luftentfeuchter: Heizen und lüften verbraucht ebenfalls Energie (in der Regel wesentlich mehr als ein Luftentfeuchter). Und die Luftfeuchtigkeit gar nicht zu kontrollieren kann erheblich teurere und unangenehmere Folgeschäden nach sich ziehen.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Energieverbrauch
Bei den mobilen Geräten aus unserem Verkaufsprogramm wird der Füllstand des integrierten Eimers mit einem Schwimmer überwacht. Sobald der Eimer voll ist, wird das Gerät automatisch abgeschaltet. Es macht also nichts, wenn Sie den Eimer nicht entleeren (abgesehen davon, dass das Gerät währenddessen nicht entfeuchtet). Bei den Mietgeräten gibt es einige, bei denen der Eimer nicht überlaufgesichert ist. In der Regel können Sie bei der Anmietung der Geräte entscheiden, welchen Typ Sie wünschen.
Es hängt stark von den Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte und Temperatur) ab, wie oft der Eimer zu entleeren ist. Überschlägig kann man von folgenden Zyklen ausgehen:
- In Neubauten und sehr feuchten Räumen (90 % rF und mehr) muss anfänglich der Eimer zweimal täglich geleert werden, später nur einmal täglich oder seltener.
- In normalen Wohnräumen mit einer geringfügig höheren Luftfeuchte (75 % rF und weniger), muss der Eimer lediglich zweimal wöchentlich oder seltener geleert werden.
Man kann zwar die Lautstärke messen und wir geben diese bei vielen Geräten auch an (in dB(A)), aber weil das menschliche Ohr kein Messinstrument, sondern ein Sinnesorgan ist, lässt sich der subjektive Eindruck nur schwer darstellen. So werden hohe Frequenzen mit geringer Lautstärke oft störender wahrgenommen, als tiefe Frequenzen mit hoher Lautstärke (weshalb elektronische Wecker piepen und nicht brummen, um Sie aus dem Schlaf zu holen). Generell lässt sich folgendes feststellen:
Alle Geräte sind recht wartungsarm und so müssen Sie nur wenige Dinge beachten, um die Funktion und eine lange Lebensdauer des Gerätes zu gewährleisten. Über Art und Umfang der Wartungsaufgaben informieren wir Sie in unserem Service-Bereich.
Alle Fenster und möglichst auch die Türen des zu entfeuchtenden Raumes sollten geschlossen sein, damit keine feuchte Luft von außen nachströmt. Sie können aber wie gewohnt stoßlüften: Luftentfeuchter ausstellen, Heizung abdrehen, alle Fenster und Türen ganz öffnen, nach 10 bis 15 Minuten wieder schließen, Heizung und Luftentfeuchter anstellen.
Unter normalen Wohnraumbedingungen oder im Schwimmbad ist der Betrieb des Luftentfeuchters ohne Luftkanäle hygienisch unbedenklich. Wenn der Luftfilter regelmäßig gereinigt und korrekt eingesetzt wird, verschmutzt der Verdampfer nur sehr unbedeutend. Das im Eimer stehende Wasser führt dazu, dass dieser verschmutzt und sich ein Biofilm bildet, daher sollten Sie auch diesen nach Bedarf reinigen (mit Wasser, handelsüblichem Spülmittel und einer kräftigen Bürste).
Bei Industrieluftentfeuchtern ist eine Reinigung in der Regel öfter und gründlicher notwendig, weil die Staubbelastung größer ist.
Sollte das Gerät an einem Luftkanal angeschlossen sein, so ist dieser regelmäßig zu reinigen. Ihr Anlagenbauer informiert Sie über die erforderlichen Reinigungsintervalle.
Bei allen unseren Geräten schaltet der integrierte oder der externe Hygrostat das Gerät vollständig ab (es gibt keinen Stand-by Betrieb). Wenn das Gerät aufgrund des gefüllten Kondensateimers abschaltet (Überlaufschutz), wird eine sehr geringe Energiemenge für die Signalanzeige gebraucht. Ähnlich verhält es sich bei den größeren Geräten, die bestimmte Betriebszustände anzeigen: Hier benötigt die Elektronik eine kontinuierliche Stromversorgung.
http://fieberitz.de/glossar/?title=Energieverbrauch