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Luftfilter

In der Entfeuchtungstechnik kommen im Wesentlichen zwei Filterarten zum Einsatz:

  1. Partikelfilter:
    Sie bestehen in der Regel aus einem Netzgewebe, einem Vließ oder einem Schaumstoff. Die Filter dienen dazu, die angesaugte Luft von festen Schwebstoffen (Staub, Hausstaubmilbenkot, Schimmelsporen etc.) zu befreien, damit die ausgeblasene Luft gesäubert ist. Darüber hinaus schützen sie die inneren Bauteile des Gerätes vor Verschmutzungen. Einige Filter sind regenerierbar, indem man sie mit Wasser oder mit einem Staubsauger reinigt, andere Filter sind so feinporig, dass sie nach einiger Zeit ausgetauscht werden müssen.
    Bei unseren Luftentfeuchtern kommen überwiegend Partikelfilter der Klasse ISO Coarse 45 % (vergleichbar mit G3 bzw. EU3) und PPI 15 (= 15 pores per inch) zum Einsatz. Beide Filterklassen zählen zu den Grobfiltern, mit denen insbesondere Partikel von 50 µm und mehr ausgefiltert werden können (z. B. teilweise Asche, Kohlenstaub, Zementstaub, Sporen und Pollen). Übertragen in die aktuelle Norm EN ISO 16890 bedeutet dies, das ein neuer Filter zwischen 45 und 50 % der Feinstäube von 0,3 bis 10 µm Größe ausfiltert (Anfangsabscheidegrad).
    Um feinere Stäube ausfiltern zu können, müssen EPA- oder HEPA-Filter eingesetzt werden.
  2. Gasfilter:
    Sie bestehen in der Regel aus Aktivkohle, die Gase und Geruchsstoffe aus der angesaugten Luft aufnehmen und bindet. Diese Filter sind nicht regenerierbar und müssen in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Der Zeitpunkt, wann der Gasfilter ausgetauscht werden muss, lässt sich nicht vorhersagen oder messen. Als Faustregel gilt, dass der Filter dann gesättigt ist und gewechselt werden muss, wenn die Geruchsbelastung im Raum merklich zunimmt.

Siehe auch: