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Luftfilter

In der Entfeuchtungstechnik kommen im Wesentlichen zwei Filterarten zum Einsatz:

  1. Partikelfilter:
    Sie bestehen in der Regel aus einem Netzgewebe, einem Fließ oder einem schaumstoffähnlichen Material. Die Filter dienen dazu, die angesaugte Luft von festen Schwebstoffen (Staub, Hausstaubmilbenkot, Schimmelsporen etc.) zu befreien, damit die ausgeblasene Luft gesäubert ist. Darüber hinaus schützen sie die inneren Bauteile des Gerätes vor Verschmutzungen. Einige Filter sind regenerierbar, indem man sie mit Wasser oder mit einem Staubsauger reinigt, andere Filter sind so feinporig, dass sie nach einiger Zeit ausgetauscht werden müssen.
    Bei unseren Luftentfeuchtern kommen überwiegend Partikelfilter der Klasse G3 (entspricht EU3) und PPI 15 (= 15 pores per inch) zum Einsatz. Beide Filterklassen zählen zu den Grobfiltern, mit denen Partikel von 50 µm und mehr ausgefiltert werden können (z. B. teilweise Asche, Kohlenstaub, Zementstaub, Sporen und Pollen).
    Bei Wohnraumlüftungsgeräten werden Grobfilter der Klassen G3 und G4, sowie Feinfilter der Klassen F5, F7 und F9 in Kombination eingesetzt. Dadurch ist gewährleistet, dass auch sehr kleine Partikel (1 bis 10µm) ausgefiltert werden.
    Um noch feinere Stäube ausfiltern zu können, müssen HEPA-Filter eingesetzt werden.
  2. Gasfilter:
    Sie bestehen in der Regel aus Aktivkohle, die Gase und Geruchsstoffe aus der angesaugten Luft aufnehmen und bindet. Diese Filter sind nicht regenerierbar und müssen in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Der Zeitpunkt, wann der Gasfilter ausgetauscht werden muss, lässt sich nicht vorhersagen oder messen. Als Faustregel gilt, dass der Filter dann gesättigt ist und gewechselt werden muss, wenn die Geruchsbelastung im Raum merklich zunimmt.

Siehe auch: